Squirting

Liebe Mitverfechterinnen und Mitverfechter des Hedonismus…

Wie mir aufgefallen ist, sind sowohl die Mädels im Escort als auch einige der Kunden sexuell äußerst offen und auch sehr erfahren. Daher erzähle ich wohl einem Großteil meiner Leser nichts Neues, aber vielleicht interessiert es ja doch den ein oder anderen, der hier über meinen Blog stolpert… Daher teile ich jetzt einmal all mein Wissen zum Thema Squirting, das ich bis heute angesammelt habe.

Vor einiger Zeit habe ich etwas Neues über mich und meinen Körper gelernt. Squirten. Natürlich ist es auch früher schon hin und wieder passiert, aber so richtig begreifen oder fühlen konnte ich nicht, was da in mir vorgeht. Viele wissenschaftliche Erkenntnisse gibt es wohl noch nicht zu dem Thema und immer noch denken viele, dass die Flüssigkeit, die bei dieser Form des weiblichen Höhepunktes austritt, Urin ist. Es ist sogar in Großbritannien verboten worden, dies in Pornos zu zeigen, da es angeblich “Urophilie” darstellt und daher als obszön gilt!

Eines Tages hörte ich also ein Interview mit einer Frauenärztin, in dem es um das Thema „Squirting“ ging. Die Ärztin erzählte, um die klare Flüssigkeit nach außen zu spritzen, muss die Muskulatur locker sein, damit die Flüssigkeit heraus kann – Frauen hielten diese aber unterbewusst zurück um nicht „zu pinkeln“ – was ja – bei mir zumindest – im körperlich erregtem Zustand ohnehin bei bestem Willen gar nicht möglich ist. Trotzdem kann man sich besser entspannen, wenn man vorher noch einmal die Blase entleert hat… Und so habe ich selbst, nachdem ich dieses Interview gehört habe, einmal darauf geachtet und beim Sex kurz vor dem Orgasmus festgestellt, dass eine Art Automatik meine Muskeln im Beckenboden zusammenzieht und mein Orgasmus so „nach innen“ gelenkt wird. Als ich mir dessen bewusst wurde, versuchte ich alle Muskeln zu lockern und hatte sogar leicht das Gefühl, etwas intuitiv nach außen zu „pressen“ – und dann passierte es das erste Mal in vollem Bewusstsein: Eine unheimliche Menge Flüssigkeit spritze aus mir heraus und ich selbst konnte ein sehr starkes Gefühl der Befriedigung genießen.

Seitdem verstehe ich meinen eigenen Körper noch mehr und freue mich sehr darüber, zu fühlen, was für ein Wunderwerk er ist! Und auch der Gegenüber findet es in der Regel unglaublich erregend zu wissen, dass der andere gerade einen tollen Orgasmus hat. Auch wenn natürlich ein Orgasmus, ganz ohne Squirten ebenso erregend sein kann!

Wie geht das? Kann man es lernen?

Nach dem, was ich bisher gelesen habe und vor allem, was ich an meinem eigenen Körper spüre, denke ich, dass jede Frau in der Lage ist zu Squirten. Nur ist die Menge der Flüssigkeit oft auch so gering, dass man(n) davon nicht unbedingt etwas merkt. Es gibt allerdings entscheidende Faktoren: Zum einen ist es wichtig, als Frau das Squirten auch zuzulassen und die Muskeln entsprechend zu lockern, bzw. den Orgasmus nach „außen“ zu lassen. Es spielt eine große Rolle, ob frau sich fallen lassen kann und ihrem Partner vertraut. Es ist wichtig, dass man sich Zeit lässt und Schritt für Schritt die Stimulation steigert. Wie ich gelesen habe, beeinflusst auch die Phase des Zyklus, in der frau sich gerade befindet, die Stimulationsfähigkeit des G Punkts und damit die Fähigkeit zu squirten. Neben genug Flüssigkeitsaufnahme, was essentiell wichtig ist, ist allerdings auch die Technik des Gegenübers sehr entscheidend:

Und die geht – für mich zumindest – so:

Man(n) stimuliert sowohl die Klitoris als auch den G-Punkt gleichzeitig. Bei mir persönlich ist es zum Beispiel ausreichend, zunächst nur die Klitoris zu stimulieren und dann, kurze Zeit bevor ich komme einen und dann gegebenenfalls zwei Finger einzuführen, diese nach oben zu krümmen und in einer vibrierenden kräftigen Bewegung den G-Punkt zu stimulieren. Ein wichtiger Faktor ist, dass man(n), kurz bevor die Frau kommt eine „auf-und-ab“ Bewegung mit dem Finger/den Fingern bzw. der gesamten Hand/dem Arm macht, die genug Raum schafft, um die Flüssigkeit nach außen dringen zu lassen.

Die Stimulation der Klitoris kann die Frau z.B. auch selbst vornehmen, während man(n) sich um die G-Spot Stimulation bemüht oder ein Vibrator kann zum Einsatz kommen. Die Bewegung an sich ist wohl doch recht anstrengend und auch gewöhnungsbedürftig. Hier ist also etwas Übung, Experimentierfreude und Geduld gefragt…

Generell gilt hier aber: Achte immer darauf, ob das, was Du tust, Deiner Partnerin gut tut. Kippt sie ihr Becken nach hinten, wird sie es wahrscheinlich zu intensiv finden. Penetration und Reiben kann auch nach längerer Zeit oder wenn es zu feste ausgeführt wird, je nach Erregungsgrad unangenehm sein. Gleitgel und manikürte Fingernägel sind hier auf jeden Fall angesagt! Ich denke, vor allem als Escort sollte man in der Lage sein, deutlich zu kommunizieren, was man mag und falls etwas weh tut oder man eine Pause braucht.

Ich habe nun auch schon ein paar Mal erlebt, dass ich in der „Reiterstellung“ auf diese Weise gekommen bin, was wohl an dem sehr vorteilhaften Winkel liegt, experimentiere aber selbst noch viel herum.

Wichtig finde ich es, auch noch zu betonen, dass Leistungsdruck an dieser Stelle nicht gefragt ist. Weder ist eine Frau nur dann vollkommen, wenn sie fähig ist, zu squirten, noch ist ein Mann nur dann in der Lage eine Frau zu befriedigen, wenn diese auf diese Weise zum Höhepunkt kommt. Einige Frauen und auch Männer stehen gar nicht darauf und ein Orgasmus ohne Squirten kann unter Umständen noch intensiver sein. Dies ist lediglich eine Form des großen Spiels seinen Körper kennen zu lernen, sich selbst sexuell auszuleben und auszuprobieren und sollte vor allen Dingen ungeplant bleiben, denn viele Faktoren sind bei allen Beteiligten dafür notwendig, dass es am Ende dann klappt. Wenn Du – lieber Leser – nun denkst: Das möchte ich auch erleben! Und Du mich deswegen buchen möchtest, dann muss ich Dich insofern enttäuschen, als dass ich dir keinesfalls versprechen kann, dass es auch klappen wird. Die Wahrscheinlichkeit das es klappt, für jemanden mit wenig Erfahrung in diesem Feld, liegt hier eher bei unter 10-20 Prozent und ich möchte verhindern, dass Du am Ende enttäuscht wirst!

Nun hoffe ich, dass Du, geneigter Leser doch vielleicht noch das ein oder andere für dich mitnehmen konntest und wünsche Dir viel Spaß beim Herumspielen…

1 Kommentar. Hinterlasse eine Antwort

  • Nach meinen Erfahrungen gibt es kein “todsicheres” Rezept dazu.. Selbst die gleiche Dame kann zu unterschiedlichen Zeiten auch unterschiedlich reagieren.
    Ein kleiner Tip noch…. Nicht immer, aber manchmal kann bei der Stimulation des G-Punktes ein leichter Handballendruck kurz oberhalb des Schambeins die letzte Hürde überspringen helfen.

    Antworten

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